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Worauf kommt es bei der Installation eines Sonnensegels an?

Worauf kommt es bei der Installation eines Sonnensegels an?

27.05.2026

Worauf kommt es bei der Installation eines Sonnensegels an?
Für viele Menschen ist der Aussenbereich des Hauses im Frühjahr und Sommer der liebste Aufenthaltsort. Doch gerade im Hochsommer ist ein zuverlässiger Sonnenschutz unverzichtbar, andernfalls drohen Beeinträchtigungen und Erkrankungen durch die UV-Strahlung. Für die Umsetzung des Sonnenschutzes stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, unter anderem ein Sonnensegel. Der folgende Artikel zeigt auf, welche Aspekte bei der Konstruktion eines solchen Segels beachtet werden müssen. Er behandelt die möglichen Grössen und Formen, geht auf verschiedene Materialien ein und befasst sich mit Befestigungsoptionen. Auch Witterungseinflüsse und deren Relevanz für den Sonnenschutz werden thematisiert. Hier finden Sie alle Informationen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen und Ihre individuelle Sonnensegel-Lösung zu realisieren.

Grösse und Formen
Die Grösse und Form des Sonnenschutzes entscheidet über die spätere Beschattung des Aussenbereichs. Auch ästhetische Aspekte sollten hier berücksichtigt werden. Während ein zu kleines Segel nämlich nur unzureichend Schatten spendet, können zu grosse Konstruktionen überladen wirken und die Harmonie des Aussenbereichs stören.

Um die gewünschte Grösse zu ermitteln, können Sie die Fläche, die beschattet werden soll, mit Steinen und Schnüren abstecken. Bedenken Sie dabei, dass sich der Stand der Sonne sowohl im Tagesverlauf als auch während des Jahres verändert. Im Idealfall messen Sie die Fläche daher zu dem Zeitpunkt aus, wenn das Segel tatsächlich Schatten spenden soll. Damit der abgesteckte Bereich zuverlässig vom Sonnenschutz beschattet wird, sollten Sie an jeder Seite 30 bis 50 cm addieren. Nun können Sie sich auf die Suche nach einem Segel machen, das zu der ermittelten Fläche passt. Alternativ können Sie bei einigen Anbietern Sonnensegel nach Mass bestellen. Diese werden individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst.

Materialien und Eigenschaften
Je nach gewünschter Funktion eignen sich unterschiedliche Materialien für den Sonnenschutz. HDPE (High Density Polyethylen) ist zum Beispiel ein netzartiges Gewebe, das leicht und luftig ist. Es eignet sich gut für die Beschattung und den UV-Schutz, ist jedoch wasserdurchlässig und bietet daher keinen Schutz vor Regen. Der Schattierwert, der bei diesen Segeln üblicherweise angegeben wird, gibt an, wie viel Prozent des einstrahlenden Sonnenlichts blockiert wird. Je höher er ausfällt, desto stärker ist die schattenspendende Wirkung.

Darüber hinaus werden Segel häufig aus PES, also Polyester, hergestellt. Diese sind dichter gewebt als HDPE-Segel und durch eine zusätzliche Polyurethan-Beschichtung wasserdicht. Damit bieten solche Konstruktionen einen guten Schutz gegen UV-Strahlung, Regen und Wind. Gleichzeitig sind sie allerdings weniger luftdurchlässig, wodurch sich im Hochsommer die Hitze mehr darunter staut.

Acryl ist ein weiteres hochwertiges Material, das guten UV-Schutz bietet und in vielen Farben und Designs erhältlich ist. Es kann ebenfalls wasserabweisend beschichtet werden und bietet eine hohe Farb- und UV-Beständigkeit, wodurch das Segel nicht so schnell ausbleicht.

Ein guter UV-Schutz ist essenziell für die Gesundheit Ihrer Haut. Achten Sie deshalb bei der Wahl Ihres Segels auf den entsprechenden UV-Schutz. Der UPF (Ultraviolet Protection Factor) gibt dabei an, wie viel länger Sie sich mit dem Schutz des Segels in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. UPF 50+ bedeutet beispielsweise, dass 98 % der UV-Strahlung blockiert werden. Bei wasserundurchlässigen Segeln hingegen wird stattdessen der Schattierwert angegeben.

Befestigung und Montage
Für die Befestigung des Sonnenschutzes kommen verschiedene Optionen infrage. Hierbei sind vor allem die Sicherheit und Stabilität des Segels entscheidend. Häufig greift man dabei auf eine Wandmontage zurück. Dabei wird der Sonnenschutz mittels Wandhalterungen, Ankerplatten oder Augbolzen, die fest im Mauerwerk verankert werden, befestigt. Alternativ ist auch eine Mastmontage möglich. Dabei erstellt man freistehende Befestigungspunkte durch Masten, die in frostsicher einbetonierten Bodenhülsen verankert werden. Höhenverstellbare Masten ermöglichen dabei eine flexible Anpassung an den Sonnenstand und die gewünschte Neigung des Segels. Um die optimale Spannung und Positionierung des Segels zu erreichen, werden beide Befestigungsarten oftmals miteinander kombiniert.

Bei der Befestigung sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Sonnenschutz ideal gespannt wird. Das ist vor allem wichtig, um Wasseransammlungen zu vermeiden und einen idealen Wasserabfluss zu gewährleisten. Hierfür wird ein Neigungswinkel von bis zu 30 Prozent empfohlen, abhängig vom Grad der Wasserdurchlässigkeit des Segels. Ist das Sonnensegel aufrollbar, spielt dieser Punkt eine kleinere Rolle, weil Wasser auch manuell abgelassen werden kann.

Wetterbeständigkeit und Witterungseinflüsse
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Montage eines Sonnensegels beachtet werden sollte, ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Je nach Eigenschaften und Material können die Segel sogar als Wetterschutz genutzt werden - wasserundurchlässige PES-Segel sind zum Beispiel regenfest und ermöglichen so auch bei schlechterer Witterung einen Aufenthalt im Freien.

Darüber hinaus bieten die Segel eine grosse Angriffsfläche für Wind. Um zu verhindern, dass starke Böen die Plane beschädigen oder sogar gänzlich zerstören, ist es deshalb wichtig, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Ein straff gespanntes Segel mit robusten Befestigungen widersteht dabei höheren Windgeschwindigkeiten. Bei starkem Wind (ab Windstärke 7) sollten die Segel jedoch abgebaut oder eingerollt werden - hier zeigt sich der Vorzug, wenn ein Sonnensegel aufrollbar ist.

Ein durchdacht platziertes Segel kann sogar zur Energieeffizienz des Hauses beitragen, denn es reduziert die Sonneneinstrahlung auf Gebäude und Terrassen, verhindert die Überhitzung von Innenräumen und senkt somit den Bedarf an Klimatisierung. Studien zeigen, dass mit der richtigen Kombination von Fenstern und Sonnenschutz bis zu 70 Prozent Kühlenergie und bis zu 30 Prozent Heizenergie eingespart werden können. Durch die Reduzierung des Wärmeeintrags trägt ein Sonnensegel nach Mass demnach aktiv zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bei.

Die Segelmacherei - höchste Qualität aus der Schweiz
Für ausgezeichnete Qualität seit mehr als 20 Jahren steht die Schmidhauser Segelmacherei GmbH, die handgefertigte Sonnensegel nach Mass herstellt. Dabei werden alle Komponenten in der Schweiz hergestellt, wodurch das Unternehmen nicht nur volle Kontrolle über die Qualität der Bestandteile hat, sondern auch die lokale Wirtschaft unterstützt. Das Angebot reicht dabei von Rollsegeln über Raffsegeln bis hin zu individuellen Sonderanfertigungen.

Durch den optimierten Ablauf garantiert die Schmidhauser Segelmacherei zudem kurze Lieferzeiten, sodass Sie schnellstmöglich Ihren Aufenthalt im Freien unter Ihrem neuen Sonnenschutz geniessen können. Nach der Kontaktaufnahme, der einige Details über das geplante Segel beigefügt werden, erstellt das Unternehmen ein unverbindliches Angebot. Sind Sie damit zufrieden und erteilen den Auftrag, leiten die Mitarbeiter die Anfertigung von Fundamentplänen in die Wege. Gleichzeitig werden die benötigten Stützen und Wandbeschläge produziert und montiert. Erst dann wird ermittelt, welche Masse das künftige Segel benötigt. Aufgrund der Messung wird es anschliessend produziert und angebracht.

Handwerklich geschickte Kunden oder solche, die gerne Eigenleistungen erbringen, können das nötige Fundament selbst erstellen oder einen lokalen Handwerker damit beauftragen. Ebenso ist eine Mithilfe bei der Montage möglich, wodurch sich die Kosten reduzieren lassen.

Fazit
Ob ein Sonnensegel aufrollbar ist oder nach Mass angefertigt wurde - wichtig ist in jedem Fall, die Konstruktion vorab gut zu planen und sich Gedanken über die verschiedenen Aspekte zu machen. Dies umfasst sowohl Grösse und Form als auch das Material des Segels, die Witterungsbeständigkeit und die Art der Befestigung. Zu den einzelnen Punkten bieten Segelbauer in der Regel auch umfangreiche Beratungen an.

Ein Unternehmen, das in der Schweiz für die Qualität seiner Sonnenschutz-Lösungen bekannt ist, ist die Schmidhauser Segelmacherei. Dort werden Funktionalität und Ästhetik bei der Konstruktion der Segel miteinander vereint, was erstaunliche Lösungen entstehen lässt. Jedes Segel wird dabei vollumfänglich in der Schweiz hergestellt, wodurch die lokale Wirtschaft unterstützt wird. Wenn auch Sie auf der Suche nach einer individuellen Beschattungslösung sind, sind Sie bei der Schmidhauser Segelmacherei GmbH an der richtigen Adresse!